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Glossar |
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Bewegungskompetenz
Wenn Employability zum dauerhaften Verhalten werden soll, so reicht es nicht, seine fachlichen Kompetenzen à jour zu halten. Gerade weil das Individuum heute je länger je mehr auf sich alleine gestellt ist, muss es seine Kompetenzen im Umgang mit anderen Menschen, mit seinem Umfeld, ausbauen. Um organisatorische Defizite zu kompensieren, muss der Mensch sich selbst soziale Netze schaffen. In diesem Zusammenhang gewinnen Führungs-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen an Bedeutung. Technische Kompetenzen sind weiterhin gefragt.
In Zukunft wird es jedoch entscheidend sein, sein gesamtes Kompetenzbündel mit dem steten Wandel des Umfelds in Einklang zu bringen und sich ständig anzupassen. Wir nennen diese Kompetenz Bewegungskompetenz. Bewegungskompetenz stellt die Summe aller Kompetenzen im Zeitverlauf dar. Ihre Bedeutung für Employability lässt sich anhand der folgenden Abbildung veranschaulichen: |
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Employability
Employability ist die Fähigkeit eines Individuums, sich ohne substanzielle Unterstützung eines Dritten eigenverantwortlich in seinem relevanten Arbeitsmarkt bewegen zu können.
Portfolio-Karriere
Die klassische, hierarchische Karriere setzt Elemente voraus, wie sie in der modernen Arbeitswelt nicht mehr gegeben sind: Ununterbrochene Karriereplanung in unbefristeten Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen. Der Anteil an Aufgaben, welche projektbezogen, befristet und unplanbar aufgeführt werden, nimmt zu. Menschen, welche ihre Karriere nicht als kontinuierliches Erklimmen einer Karriereleiter verstehen, sondern - freiwillig oder unfreiwillig - in Projektverhältnissen arbeiten, verfolgen eine Portfolio-Karriere. In ihr können anspruchsvolle Führungsaufgaben alternieren mit Projektadministration. Auszeiten haben ebenso darin Platz wie ein bewusster hierarchischer Rückschritt des Individuums. Oft werden mehrere Aufgaben parallel erledigt. Wesentliche Merkmale der Portfoliokarriere sind Unplanbarkeit, befristete Einsätze und ein sehr schwankender Beschäftigungsgrad. |
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